Januar 28

Fünfter Gruppentag – Limerick 2.0

Heute (ja heute! Ich habe es geschafft am gleichen Tag den Text zu schreiben und zu posten *stolz auf mich), war unser fünfter Gruppentag. Vom vierten habe ich nicht berichtet, da ich einfach zu faul war.
Dieses Mal ging es eben wieder nach Limerick, doch dieses Mal zum „Bunsatty Castle“, worüber ich mich super gefreut habe, da ich Burgen liebe. Außerdem war es endlich mal eine richtige Sightseeing Tour, wie ich mir die Gruppentage vorgestellt habe. Trotzdem war viel zu früh zum Aufstehen angesagt, denn ich musste um 8:20 Uhr schon am Treffpunkt sein. Dank der lieben Hilfe meiner Gastmutter (die doch schon langsam weiß, dass ich morgens gerne etwas länger schlafe) hatte mir doch glatt mein Frühstück und Lunch gemacht, so dass ich es noch rechtzeitig zum Treffpunkt geschafft habe. Total lieb von ihr! Aber sie steht immer Samstag so gegen 8 Uhr auf um Frühstück zu machen und es nach oben ins Schlafzimmer zu nehmen und sich dann nochmal hinzulegen, richtig ausgefuchst!
Im Bus habe ich dann auch viele bekannte Gesichter wieder gesehen, doch war ich zu müde für jegliche Konversation. Erst sind wir nach Tralee und dann noch mal nach Listowel gefahren, um die restlichen Austauschschüler mitzunehmen. Da ist mir auch aufgefallen, dass wir einige neue hatten und andere wohl schon wieder bei sich zu Hause waren. Insgesamt waren wir 2 Deutsche und 2 Franzosen mehr und ich glaube einige Spanier weniger. Dass Franzosen da waren, fand ich ziemlich angenehm, weil wir ja sonst nur Deutsche, Spanier und Schweizer waren. Doch die eine Französin war gerade mal 11 Jahre alt und total klein. Sie hat wohl Probleme in der Schule Anschluss zu finden, weshalb sie in eine Grundschule (diese geht von der 1 bis zur 6 Klasse) wechseln soll, um Kinder ihn ihrem gleichen Alter zu finden.
Nach gut 3 Stunden Fahrt und einem netten Gespräch mit einer Spanierin waren wir dann endlich am Ziel angekommen. Das Wetter war wunderschön. Blauer Himmel, Sonnenstrahlen und vielleicht so 8 Grad. Um zur Burg zu gelangen, musste man an so alten traditionellen irischen Häuser vorbeilaufen, die alle total nett hergerichtet waren. In der Burg bekamen wir eine kleine Führung durch zwei Räume und durften uns dann frei bewegen. Es gab insgesamt vier Haupttreppen, die man begehen konnte. Ein kleiner Tipp von mir, wenn ihr dort auch mal hingeht, nehmt einen Rucksack anstatt einer Tasche mit! Ich hatte eine Umhängetasche dabei und es war richtig schwierig diese gebogenen, steilen Treppen hoch bzw. wieder runterzukommen. Teilweise hatte ich wirklich das Gefühl gleich zu fallen und alle vor mir mitzureißen. Die Burg war an sich recht schön, aber eine halbe Stunde hat allemal gereicht sich alles anzuschauen. Etwas schade fand ich es dann doch, dass wir nicht durch die Häuser gelaufen sind, weil wir wieder zum Bus mussten (Ich habs trotzdem gemacht – ich kleines Teufelchen *hihi*).
Dann sind wir noch ganze zwei Stunden shoppen gegangen. Zum Glück war ich bei einer Gruppe, die mehr in Bücher – und Bastelläden reingeschaut haben als in Kleidungsläden. Puhh…Glück gehabt. Trotzdem war ich irgendwie froh in den Bus einzusteigen. Im Bus dann war es super angenehm, man hat sich auf Deutsch, Spanisch, Französisch und Englisch unterhalten und langsam habe ich auch so dass Gefühl, dass man sich näher kommt und irgendwie Freunde wird – man kennt die meisten Namen, weiß wo sie wohnen und auch irgendwie ihre Eigenschaften. Es entsteht eine Gemeinschaft. Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich mich mal mit einigen von denen auch nach dem Irlandjahr wiedertreffe, egal ob in Deutschland, Spanien oder Frankreich.
Nach 3 ½ Stunden zurückfahren, bin ich dann noch mit drei Deutschen Pizza essen gegangen und es war es schöner Abschluss eines schönen Tages.




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Veröffentlicht28. Januar 2017 von Pluusch in Kategorie "Erlebnisse

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