September 25

Erster Gruppentag – Limerick

Gestern hatte ich meinen ersten Gruppentag mit meiner Organisation. Jeden Monat veranstaltet IrishHostFamily einen Tag, in dem wir als Gruppe ein bisschen Irland anschauen und uns als Gastschüler austauschen können und gestern ging es nach Limerick. Mir war nicht klar, dass wir so lange fahren, da uns Antoinette, unsere Organisationfrau nur erzählt hatte, dass wir Roller Skaten.
Limerick ist selbst ein County wie Kerry und eine Stadt zugleich. Um 8:50 Uhr in der Früh ging es los mit dem Bus nach Tralee und Listowel um die anderen Gastschüler abzuholen, das hat schon eine EWIGKEIT gedauert. Insgesamt sind wir 3 Stunden nach Limerick gegurkt.  Zum Glück saß die spanische Gastschülerin neben mir mit der ich auch in die Schule gehe, deshalb war es nicht so langweilig, weil wir über dies und das getratscht haben und schließlich Musik auf Spanisch, Deutsch und Englisch gehört. Irgendwie ist das total komisch, wenn man mit jemanden Musik hört, der die Sprache und deshalb den Inhalt nicht versteht, vor allem bei solchen deutschen Liedern wie „Halt dich an mir fest“ von Revolverheld. Ich konnte ihr nur erklären, dass es über Liebe geht, aber nicht um welche Form der Liebe, was bei diesem Lied total wichtig ist eigentlich. Das ist mir davor nie so richtig aufgefallen.
In der Halle stand ich dann zum ersten Mal auf Rollerskates und zwar nicht auf Inliner, sondern auf so richtigen Skater. Eigentlich habe ich gedacht, es sei schwieriger, doch es war wie Schlittschuhlaufen, nur nicht so kalt. Außerdem waren doch auch nicht so doofe Kufen, in die man rein fuhren konnte, das war echt praktisch. Doch irgendwann wurde es auch mal langweilig und ich bekam richtig schnell Rücken-und Beinschmerzen, obwohl ich glaube die Schmerzen im Bein kamen davon, dass ich den einen Schuh nicht richtig zubekommen habe. Tatsächlich wollte ich gerade aufhören wie die meisten von den Auslandsschschülern, doch dann sprach einer der deutschen Schülerinnen eine irische Jugendliche an, die wirklich verdammt gut war. Da ich auch was von der Konversation mitbekommen wollte, bin ich ins Gespräch mit eingestiegen und sie hat uns ein paar Tricks gezeigt. Stellt euch dieses Bild vor, 3 deutsche Mädchen wie sie irgendwie versuchen rückfährst zu „fahren“, den Po komisch ausgestreckt und die eine Irländerin, die uns motivierte weiter zu machen, zwischendurch kam dann immer wieder ihr jüngerer Bruder angerast und versuchte uns Tipps zu geben. Das war irgendwie ziemlich lustig und ich bin so froh, dass die eine Deutsche die Irin angesprochen hatte und ich etwas von der Konversation abhaben konnte, den unser Ziel ist ja mehr Englisch zu sprechen und möglicherweise Freunde zu finden und das kann nur gelingen durch das Sprechen.
Nach dem Skaten sind wir dann noch Shoppen gegangen und jeder der mich irgendwie etwas kennt, weiß dass ich nicht der größter Fan des Einkaufens bin und gestern war einfach nicht mein Shoppingtag. Es war furchtbar Langweilig und während sich die Anderen auf Schuhe, Kleider und T-Shirts geschmissen habe, stand ich lustlos an den Kleiderständern herum. Aber ich habe mich trotzdem dazu aufgerafft etwas Make-up zu kaufen, das ich höchstwahrschlich nächsten Monat gebrauchen werde. Ich will nämlich auf ein Deb gehen. Ein Deb ist eine Art Abschlussball, den die Schüler irgendwie mitten im Jahr feiern, keine Ahnung warum, aber weil da irgendwie alle hingehen, geh ich da eben auch hin. Die Schüler sind dann auch richtig schön angezogen und geschminkt.
Ich zeig euch mal durch ein Videolink, wie die dann so ausschauen(klick hier).

Nach 2 Stunden Shoppen sind wir dann zurück gefahren, diesmal über Killarney um die Gastschüler von dort zuerst auszuschmeißen und waren dann so gegen 18 Uhr wieder zuhause. Obwohl ich nichts Richtiges gemacht habe, war ich super müde und bin schon um 22 Uhr schlafen gegangen. 2

Hier mal ein Versuch die Reise irgendwie dazustellen, obwohl ich nicht weiß, ob wir wirklich so nah an der Küste waren. Die blaue Linie zeigt die Hin- und die rote die Rückfahrt.

 

 

 

Der Tag war teilweise gut, da man sich etwas mit den Anderen austauschen konnte, aber teilweise eben auch ziemlich langweilig.  Ich hoffe nächstes Mal machen wir irgendwas anderes mit nicht so viel Fahrerei.

 

 




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Veröffentlicht25. September 2016 von Pluusch in Kategorie "Erlebnisse

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